Achtung: Auf dieser Seite nehme ich mir heraus Sie zu bevormunden, damit ein schneller Arbeitsablauf gewehrleistet ist. Ihre Kritik dazu nehme ich gerne an und werde sie in jedem Fall überdenken.

Haben Sie Ihre Pflanzen schon gegossen?

Der folgende Plan soll ein großes Chaos etwas entschärfen, das beim bloßen Anblick ein starkes Schlafbedürfnis hervorruft oder sie an den Fernseher fesselt - wo die Welt noch in Ordnung ist.
Wie viele Fenster sind bei Ihnen geöffnet? Sind alle Gardinen und Rollos aufgezogen? Ich bin für ein munteres Schaffen mit frischer, kühler Luft - die einen klaren Kopf macht. Sollten Sie mir darin zustimmen lesen Sie erst weiter wenn Sie zwei Fenster auf Kipp gestellt haben. Ich tue das selbige. Bis gleich!
                                             
Brrrrrrr, ist das kalt! Habe mir einen Pulli übergezogen, weil ich so eine Frostbeule bin. Geht es Ihnen gut?
Gleich geht es uns besser. "Ich liebe mich, ich ehre mich, ich liebe mich, ich ehre mich, ich liebe mich, ich ehre mich, ich liebe..." Positive Autosuggestion ist eine Wohltat. Lachen Sie nicht. Ich meine das bitterernst. (Gewöhnlich ertönt jetzt im Hintergrund ein choraler Lachgesang , aber ich bin leider blutiger Anfänger was das Netz betrifft.)
Wieviele Stühle haben Sie? Kann man auf denen noch Platz nehmen? Auf meinen liegt Kleidung. Na, hab ich denn keine Bügel?!, frage ich mich. Also auf, Stühle frei räumen... Aber nur die Stühle, nicht gleich alles auf einmal - da verrennen wir uns beide.
                                            
Nun ist die Couch dran. Was, die haben Sie auch schon entkleidet? Ich hol' das schnell nach.
1.Welcher ist Ihr kleinster Raum? Bei mir ist es das Badezimmer. Da räume ich erstmal Becher, Zeitung, Seife, Zigaretten, Waschlappen, Kamm, Creme und Fön vom Badewannenrand. Schritt für Schritt..., eins nach dem anderen.
2.Toilettendeckel runter, Kloopapierrollen ab in den Müll oder auf den Müll oder neben den Müll, jedenfalls raus aus dem Badezimmer. Das soll jetzt klar Schiff werden und zwar in kürzester Zeit.
Sammeln Sie den ganzen anderen Müll auch gleich ein.                                               3.Am Spiegel klebt ein alter Zettel? - schmeißen Sie ihn weg. Was soll ich damit noch anfangen, ist ja schließlich kein hübsches Andenken sondern eine Gedächtnisstütze gewesen. Wenn Ihnen doch zu viel daran liegt, dann entfernen Sie den Zettel wenigsten und legen ihn zu seines gleichen. Meiner findet seines gleichen im Papierkorb. (Ich gestehe - ich habe gar keinen. Dafür besitze ich eine Sammlung umweltunfreundlicher Plastiktüten.)
Zeitschriften raus, Zeitung raus, Briefe raus, Rechnungen an die Tür geklebt - da sehen Sie sie auf dem Weg nach draußen und kommen nicht um ein schlechtes Gewissen herum nach dem Motto: Aus den Augen, aus dem Sinn, aus der Welt geschafft.
4. Jetzt nehmen wir die Wäsche in Angriff. (Ich hab' die jetzt in der Küche vor die Maschine geschmissen. Da enstehen bunte Berge. Irgendwie schäbig... Aber Waschen will ich jetzt echt nicht!) (Sie entscheiden, so hoffe ich, besser.)
5.So, die Fußmatten kommen mit auf die Wäscheberge. Papperlepapp mit dem Ausschütteln. Das Handtuch vor der Badewanne kann ebenfalls gewaschen werden.
6. Friede...noch nicht ganz. Suchen Sie Ihren Staubsauger und lassen Sie uns die Arbeit zu ende bringen. Bevor Sie nach einem Staubsaugerbeutel suchen und dabei wertvolle Energie vergeuden, nehmen sie besser einen Besen zur Hand.
Das wäre geschafft. Es ist eine Lüge gewesen, als ich mir sagte, auf Ordnung und Aufgeräumtheit lege ich keinen Wert. Das Bad ist ein Raum zum Wohlfühlen... Am liebsten würde ich ja jetzt in die Wanne steigen und die blauen Badekugeln von Bodyshop mit wohlriechenden Ölen aufbrauchen, da könnte ich träumen und meiner Haut etwas gutes tun.
                                            
1.Jetzt was leichtes? Wie wärs mit sämtlichen Fensterbänken?
Zigarettenschachtel runter, Aschenbecher leeren und auswaschen, Krümel und Erde wegwischen, Deckel auf die Butterdose, verwelkte Blumensträuße auf den Balkon stellen, gleich wegschmeißen oder zerpflücken und trockene Stiele und Blätter herausnehmen...etc.
Die Fensterbänke sollen blitzeblank sein.
2.Wo haben Sie eigentlich den Staubsauger bzw. Besen gelassen? Ist es möglich dafür einen Platz zu finden? Sie haben schon einen? Dann sind Sie disziplinierter als ich.
3.Ich bringe jetzt mal den Müll in den Aschkeller. Das ist für einen Mieter, der im 2. Stock wohnt, Konditionstraining. Dabei achte ich darauf meinen linken Arm stärker zu belasten, damit ich einen Ausgleich schaffe. Linkshänder machen das umgekehrt. Beidhänder bewundere ich, wie macht Ihr das? Vererbung... hmm, ob das auch für Chaosmenschen gilt...? 
                                             

Der Schreibtisch ist die geistige Spielwiese jedes kreativen Menschen und verführt zu Produktivität. Deshalb tut es besonders gut diesen aufgeräumt zu haben. Könnten wir auch im Internet ein vergleichbares Chaos fabrizieren, dessen Entwirrung eine Überforderung darstelle, täten wir das mit großer Wahrscheinlichkeit. Ein aufgeräumter Schreibtisch würde  Ihre und meine 'Internetkosten vielleicht reduzieren.
Trotzdem sollten wir diese Aufgabe verschieben, weil wir uns sonst im Entwerfen von Halbkonzepten und gedanklichen Ausflügen verlieren könnten.
Spielen wir lieber: Was passt nicht dazu, und räumen die Dinge vom Tisch, die bereits unbrauchbar gemacht worden sind oder auf Ihrem Schreibtisch nichts zu suchen haben. Das dürfte das Gesamtbild unserer Wohnungen verbessern.
Sollten Sie weniger als fünf Teile Geschirr vorfinden, können Sie Ihr Gewissen damit entlasten, diese schnell abzuwaschen. Ich tu' das vorzugsweise im Bad.

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